Der Liebster-Award – Discover New Blogs! :)

Die Nominierung für den Liebster Award

Als uns sowohl Steffi vom Blog Reiselust und Fernweh, als auch Hannah und Björn von Globuspokus für den Liebster Award nominiert hatten, blieb uns die Spucke weg. Wir kleinen Schreiber mit den ellenlangen Beiträgen?
Irgendetwas müssen wir wohl aber doch gar nicht mal so schlecht gemacht haben und in diesem Sinne möchten wir uns herzlich bei den Verfassern der beiden Blogs bedanken – wir fühlen uns sehr geehrt, dass ihr uns auserkoren habt!
In einer kleinen Seitennotiz müssen wir wohl noch etwas Asche auf unser Haupt laden: Die Nominierung ist schon ein gutes Vierteljahr (oder sogar noch länger her) und deswegen ist uns die späte Veröffentlichung etwas peinlich – aber ganz ehrlich: Besser spät als nie! 😊

Das ist der Liebster Award

Bei dem Liebster Award handelt es sich um eine Blogartikelserie, in der sich Blogger untereinander 11 Fragen stellen und weitere Blogger nominieren. So wird schnell eine Vernetzung untereinander geschaffen, die Blogger lernen sich gegenseitig besser kennen und erfahren die Beweggründe hinter den jeweiligen Blogs.

Die Regeln

Du wurdest für den Award nominiert? Herzlichen Glückwunsch! Aber selbstverständlich hast Du die Wahl – entscheide Dich, ob Du die Nominierung annimmst oder nicht. Wenn Du sie annimmst: Schreibe einen Blogartikel über den Award und zeige diesen in Form eines Artikels oder eines Widgets auf Deiner Seite.

In Deinen Artikel gehören:

  1. Ein Dankeschön und eine Verlinkung des Bloggers, der Dich nominiert hat
  2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir gestellt wurden
  3. Wenn du möchtest, schreibe 10 zufällige Fakten über Dich
  4. Nominiere 2- 11 weitere Blogs, von denen Du denkst, dass auch sie den Award verdient haben
  5. Entwerfe 11 Fragen für Deine nominierten Blogger
  6. Schreibe die Regeln in Deinen Blogartikel oder verlinke das offizielle Regelwerk
  7. Zu guter Letzt: Informiere Deine ausgewählten Blogger

Unser Dankeschön

Steffi ist ein echtes Berliner Mädel und schneidet in ihrem Blog http://reiselustundfernweh.de/ nicht nur ihre Reisen und Städtetrips, sondern auch Rezepte und ihre Liebe fürs Backen an. Nach verschiedenen Stationen auf ihrem Ausbildungsweg hat sie nun als examinierte Logopädin ihren Platz gefunden – was für ein krasser Job!
Wir haben Steffi in der Kommunikation als sehr freundlich und zuvorkommend empfunden und können euch ihren Schreibstil und einen Besuch ihres Blogs nur ans Herz legen: Danke, dass du uns nominiert hast!

Die Sportskanonen Hannah und Björn von http://www.globuspokus.de/ konnten sich nach zwei Roadtrips nach Kroatien und Kuba dem Ruf der Ferne nicht mehr entziehen, packten ihre Rucksäcke und gingen auf Weltreise. Nicht nur auf Grund dieses Umstandes können wir einige Gemeinsamkeiten verzeichnen: Die Liebe für gutes Essen und mindestens ein Bart im Team zeugen davon, dass die Globuspokus-Gang auf der korrekten Welle surft. Die lockere Feder in Verbindung mit Reiseberichten und Tipps ist besonders für Reisende und die, die es noch werden wollen interessant – schaut mal rein!
Habt vielen Dank, dass ihr uns für den Award nominiert habt, ihr beiden – wir haben uns riesig gefreut!
Fragen von Steffi (Reiselust und Fernweh)

  1. Wann hast Du die Entscheidung getroffen mit dem Bloggen zu beginnen? Gab es einen bestimmten Auslöser?
  • Der Beginn unserer Reise gab tatsächlich den Ausschlag, unseren Blog aus der Taufe zu heben. Dabei hatten wir von Beginn an nicht den Anspruch einen Ratgeber-Blog zu schaffen, sondern eine Dokumentation unserer Reise aufzubereiten.
  1. Was genau oder Wen möchtest Du mit Deinem Blog erreichen? 
  • Vorrangig unsere Freunde und Familie, aber natürlich auch jeden, den es interessiert und es schafft, die ellenlangen Texte zu lesen. 😊
  1. Welche größte Herausforderung bringt für Dich das Bloggen mit sich?
  • Ganz klar: Das kontinuierliche Dranbleiben und das Kurzfassen. Das gelingt uns beides mal mehr mal weniger gut.
  1. Was bedeutet Freiheit für Dich?
  • Da deckt sich unser beider Empfinden ziemlich: Wir merken, dass Freiheit auf der Reise für uns mit Flexibilität und Unabhängigkeit zusammenhängt. Das haben wir ganz besonders in Momenten gespürt, in denen wir zum Beispiel mit dem Roller und cooler Mucke durch atemberaubende Landschaften gefahren sind, ohne einen strikten Plan zu haben. Einfach los und da halten, wo man mag – das ist Freiheit.
  1. Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
  • Mareike: Als Mutter, teilzeitarbeitend, beim Picknicken auf unserer Wiese hinterm Haus lund eventuell mit einem Reiseführer in der Hand.
  • Tobi: Ich sitz daneben, spiele mit den Kindern und freu mich schon auf den bald folgenden Filmabend mit der Familie. Und bin ebenso in freudiger Erwartung auf Montag, weil ich sicherlich den für mich perfekten Job gefunden haben werde.
  1. Was ist das Witzigste, das Dir auf Deinen Reise bisher passiert ist?
  • DAS Witzigste können wir tatsächlich gar nicht so richtig festlegen. Vieles ist auch erst im Nachhinein so richtig lustig, aber ein Kracher fand z.B. in Australien statt. Mareike und ich waren auf einem Zeltplatz mit Sanitäranlagen und eines Abends gingen wir gemeinsam in Richtung Toilette. Mareike schmiedete den Plan, mich im Dunkeln zu Erschrecken und wartete vorm Herrenabteil. Als jemand aus dem WC kam, sah sie ihre Chance, sprang aus den Schatten und erschreckte den armen Mann, der leider nicht ich war. Der machte sich vor Schreck fast nochmal in die Hosen, fasste sich ans Herz und sagte nur „That was not cool…“ – als ich dann zum Tatort kam, war die Schadenfreude natürlich groß. 😊
  1. Welches Gericht hat Dir auf Deinen Reisen am besten geschmeckt? Hast Du versucht es nachzukochen?
  • Mareike: Ich kann mich so so schwer festlegen, daher hier meine Top-Drei: Ein Rührei-Burrito in Mexiko, Shepherds Pie von unserer Workaway-Gastgeberin in Argentinien und Chicken Capcay auf Bali – davon hab ich noch keins nachgekocht werds aber zu Hause sicherlich ausprobieren.
  • Ich kann eigentlich auch nur meine Top-Drei nennen: Hackfleisch-Reis-Kürbis in Argentinien, auch von der Workaway-Gastgeberin, ebenso ihr Shepherds Pie. Dann hat mich noch ein gelbes Curry in einem schnuckeligen Cafe in einer reudigen Hafengegend in Indonesien echt weggehauen – da waren fermentierte Sojabohnen, Tempeh genannt drin – das hat besser als Fleisch geschmeckt! Hab aber noch nichts davon nachgekocht.
  1. Welche Stadt oder welches Land hat Dich am meisten beeindruckt?
  • Mareike: Kulturell war für mich Mexiko am beeindruckendsten – die Maya-Ruinen und die Geschichte dahinter ist einzigartig. Landschaftlich sind Australien und Neuseeland ganz vorne dabei.
  • Tobi: Obwohl Australien und Neuseeland für sich einmalig sind, hat mich glaube ich Peru landschaftlich, besonders im Nachhinein, am meisten beeindruckt. Hier haben wir Gletscher, Berge und Regenwälder innerhalb kürzester Zeit gesehen. Die coolste Stadt war für mich mit Abstand Sydney.
  1. In welcher Stadt oder Land hast Du Dich bisher nicht wohl gefühlt? 
  • Mareike: Für mich war die Stadt Puno am Titicacasee ein Ort voller Unbehagen. Es war grau, kaum ein Haus war verputzt, es wirkte wie eine einzige stillstehende Baustelle.
  • Tobi: Kuba war für mich bisher das Land, in dem ich mich am wenigsten wohl gefühlt habe. Da haben besonders der Kulturschock und der Umstand des ersten Reiselandes reingespielt.
  1. Was war Dein schönstes Erlebnis auf Reisen?
  • Tobi: Einer der schönsten Momente begab sich in Neuseeland. Wir standen mit unserem Camper an einem einsamen Platz am Lake Pukaki und haben Gemüse für eine Kürbissuppe fürs Abendessen geschnippelt. Nebenbei lief ein Hörspiel und als es draußen zu ungemütlich wurde, gingen wir in unser fahrbares Haus: Es roch nach leckerem Eintopf und es war warm, draußen tobte ein Sturm und wir lauschten einer Gruselgeschichte. Ein vollkommen geborgenes Gefühl.
  • Mareike: Ich kann gar nicht DAS schönste Erlebnis per se formulieren. Es sind die Momente in denen ich realisieren, was für eine Reise wir gerade unternehmen, sei es am Strand nachdem wir mit Schildkröten schnorcheln waren, die Fahrt mit dem Camper durch die australische Weite oder der Blick auf eine peruanische Lagune in 4500m Höhe.
  1. Gab es Menschen oder Begegnungen auf Deinen Reisen, die Dich geprägt haben?
  • Wir haben in Neuseeland bei einem indischen Ehepaar grenzenlose Gastfreundschaft und einen einfach wohltuenden kulturellen Austausch erfahren. Das hat uns beide so inspiriert, dass wir bis heute kaum fassen können, dass man so freundlich wie die beiden sein kann. 😊
  1. Wenn Du 3 Wünsche frei hättest – welche wären es? 
  • Tobi: Mit dem jetzigen Erfahrungsschatz in der Zeit zurückreisen und die Tour nochmal von vorne beginnen. Die anderen zwei würde ich für dann aufbehalten, wenn ich sie am meisten brauche. 😊
  • Mareike: Ein schönes, altes Bauernhaus auf dem Land mit einer alten Eiche im riesigen Garten und einen unerschöpflichen Reisefond. Den dritten würde ich mir auch aufsparen, hihi.

 

Fragen von Hannah und Björn (Globuspokus)

  1. Wie sah dein heutiges Frühstück aus?
  • Mareike: Ein „leckeres“ Instant-Haferflockengetränk und für uns beide labbriges Brot mit Haselnusscreme. 😊 Es gibt leider keine Küche in dieser Unterkunft, argh.
  1. Was steht ganz oben auf deiner Bucketlist?
  • Mareike: Viele Punkte auf der Liste haben sich durch die Reise schon erfüllt, aber an sich stünde da noch eine Safari in Südafrika drauf, genauso wie die Polarlichter.
  • Tobi: Bei mir wäre es wohl New York und ein Besuch in Japan – das Zweitere geht momentan genau in diesem Moment in Erfüllung!
  1. Wie sieht einer normaler Blogtag bei dir aus?
  • Ehrlich gesagt haben wir sowas gar nicht – wir schreiben, wenn wir den Schweinehund überwinden können und nichts wichtigeres davor zu schieben haben. 😊
  1. Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre es?
  • Mareike: Oh. Ich würde mich sehr gern beamen und in der Zeit reisen können.
  • Tobi: Es ist zwar ziemlich abgedroschen, aber bei mir wäre es schon „fliegen“ – man würde so viel Zeit (und GELD!) sparen!
  1. Wie kams zum Namen deines Blogs?
  • Nach einer EWIG langen Namensfindungsphase und dem Herumschieben von verschiedenen Wortfetzen kam das irgendwie bei raus. Wir fanden ihn beide passend, weil er ein bisschen Raum zum interpretieren lässt und sich eher ein bisschen gedeckt anhört.
  1. Angenommen du könntest Zeitreisen, in welche Zeit würdest du reisen?
  • Mareike: Bei mir wären es die amerikanischen 60er und das 19. Jahrhundert in England – wohl beides Mal wegen der coolen Autos und der schicken Kleider. 😊
  • Tobi: Also ich würde gern mal ins deutsche Mittelalter zu den guten alten Rittern oder aber ins japanische 16. Jahrhundert zu den Samurai reisen – jeweils aber selbstverständlich nur als Teil des hohen Standes. :p Ich fand Schwerter schon immer cool, deswegen haben diese Epochen solche Anziehungskraft.
  1. Was war dein bisher schlimmstes Reiseerlebnis?

Allgemein hatten wir aus sicherheitstechnischer Sicht noch kein schlimmes Reiseerlebnis – vielleicht haben wir uns ab und an nicht so wohl gefühlt, aber passiert ist uns noch nie etwas. Speziell hatte aber natürlich jeder schon seinen schlimmsten Moment:

  • Tobi: Für mich steht an Platz eins ein Meerschweinchenverzehr in Peru und die danach folgende, ich nenne es mal Lebensmittelvergiftung. Die schlimmste Nacht + der schlimmste Morgen meines Lebens, glaube ich.
  • Mareike: Ich habe einmal unseren Mietwagen in Neuseeland bei einer Tankstelle demoliert – das war auch richtiger Mist. Es ist am Ende aber alles gut gelaufen – wir hatten ne gute Versicherung. 😊
  1. Ein Wort, dass du ständig benutzt?
  • Tobi: Ich glaube das wären tatsächlich „Danke“ und „Mareike“. xD
  • Mareike: „Entschuldigung“ und „Gar keine Frage“.
  1. Nenne etwas in dem du richtig schlecht bist?
  • Mareike: Ich kann so gar nicht zeichnen oder malen.
  • Tobi: Ich hab einen ziemlich miesen Orientierungssinn und wenn mich etwas stört, kann ich es in den meisten Fällen ganz schlecht verbergen.
  1. Wie wäre der Titel deiner Autobiographie?
  • Mareike: Meeresrauschen und Notfallklingeln- Weltreiseträume im Krankenhausalltag
  • Tobi: Kinogucken geht in jedem Land – Pizza essen auch

 

Von uns nominierte Blogs:

Unsere Fragen an die nächsten Blogger

  1. Welcher Moment auf Reisen, egal ob schlecht oder gut, hat sich so fest in dein Gedächtnis eingebrannt, dass du ihn sofort und glasklar abrufen und beschreiben kannst?
  2. Gab es eine Eigenschaft, die sich auf Reisen herauskristallisiert hat, von der du vor Antritt noch gar nichts wusstest?
  3. Welche deiner Angewohnheiten macht dir das Leben manchmal schwer?
  4. In welchem Land würdest du jetzt in diesem Moment gern sein und warum?
  5. Welcher Gegenstand hat sich auf Reisen als unverzichtbar herausgestellt (mal abgesehen von Dingen wie dem Rucksack 😊)?
  6. Welche Kultur hat dir den heftigsten Schock verpasst und warum?
  7. Bitte teile eine Weisheit mit uns, die sich dir auf deinen Reisen bisher offenbart hat.
  8. Hat dich das, was du bisher in der Welt gesehen hast dazu angeregt, über deinen Glauben und deinen Standpunkt im Gefüge der Welt nachzudenken?
  9. Was könnte sich Deutschland von deinem persönlichen Lieblingsland ruhig mal abgucken?
  10. Was bedeutet für dich das Wort „Heimat“?
  11. Bist du schon einmal in ein kulturelles Fettnäpfchen getreten, und wenn ja, welches?

    Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß! 🙂

2 Gedanken zu “Der Liebster-Award – Discover New Blogs! :)

  1. Hallo ihr Lieben,
    was für ein schöner Beitrag dabei rausgekommen ist. Ich freue mich total eure authentischen Antworten zu lesen und musste oft schmunzeln. Ihr seid einfach ein sympathisches Paar und man muss euch gern haben 🙂 Danke, dass ihr mitgemacht habt! Liebe Grüße

    Liken

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